Konzert 47


Konzert Nr. 47

Samstag, 20. Juni 2026 um 20 Uhr

Sonntag, 21. Juni 2026 um 16 Uhr

 

Emmaus-Kirche
Kreuzberg

 

Dirigentin: Christiane Silber
Solist: Jens Thoben, Klarinette


Jens Thoben | © Dovile Sermorkas
Jens Thoben | © Dovile Sermorkas

P r o g r a m m f o l g e :

- W. A. Mozart, Konzert A-Dur KV 622 für Klarinette und Orchester,

Solist:  Jens Thoben, Musikhochschule Lübeck

- A. Borodin / A. Glasunow, Petite Suite

- P. I. Tschaikowski, Romeo und Julia ∙ Fantasie-Ouvertüre nach W. Shakespeare


Jens Thoben ist seit 2020 Professor für Klarinette an der Musikhochschule Lübeck.

Mit dem 3. Preis beim Internationalen Carl-Nielsen-Wettbewerb und dem 1. Preis, Publikumspreis und Orchesterpreis beim Internationalen Carl-Maria-von-Weber-Wettbewerb des Europäischen Klassikfestivals Ruhr begann 2001 seine Karriere als Solist und Kammermusiker. Konzertreisen führten ihn seitdem durch Europa, in die USA und nach Asien sowie zu Festivals wie dem Schleswig-Holstein-Musikfestival, dem Rheingau-Musikfestival, der Schubertiade Schwarzenberg, dem Yehudi-Menuhin-Festival Gstaad und dem Lucerne-Festival.

Seine Studien absolvierte er bei Reiner Wehle und Sabine Meyer sowie in der Akademie des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks unter Lorin Maazel. Er war Stipendiat der Oscar-und-Vera-Ritter-Stiftung und der Villa Musica. Prägende künstlerische Impulse erhielt er außerdem durch Eduard Brunner und im Bereich der Kammermusik durch Walter Levin vom LaSalle-Quartett.

2002 wurde er als 1. Soloklarinettist der Duisburger Philharmoniker an die Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf Duisburg engagiert. Diese Position gab er 2013 auf, um als freischaffender Klarinettist und Pädagoge in Berlin zu leben. 2020 erging schließlich der Ruf als Professor an die Musikhochschule Lübeck.

Engagements als Solo-Klarinettist verbinden Jens Thoben seit vielen Jahren u. a. mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Bayerischen Staatsoper München, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, der Deutschen Oper Berlin und der NDR-Radiophilharmonie Hannover, wo er unter Dirigent*innen wie Kirill Petrenko, Joana Mallwitz, Omer Meir Wellber, Nil Venditti, Lahav Shani und Andrew Manze arbeitete. Als Mitglied des Post-Genre-Sextetts Hear Now Berlin erkundet er außerdem Grenzbereiche von Neuer Musik, Jazz, Minimal und Pop.

Mit dem concentus alius war Jens Thoben bereits 2015 zu hören, zusammen mit Jan Larsen (Solobratscher des NDR-Elbphilharmonie-Orchesters) im  Doppelkonzert für Klarinette, Viola und Orchester von Max Bruch. | jt



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