Materialien für die Presse


Informationen über das Orchester


Der concentus alius  wurde 1999 als schwules Kammerorchester gegründet. Mittlerweile ist das Ensemble zu einem veritablen Sinfonieorchester von über 60 regelmäßig Mitwirkenden angewachsen.

 

Heute bietet es als »Homophilharmonisches Orchester Berlin« in erster Linie lesbisch-schwul-queeren* Musik-Liebhaber/inne/n die Möglichkeit gemeinsamen Musizierens. Aber auch alle anderen – sozusagen nicht-verzauberten – Instrumentalist/inn/en, die dieser Idee offen und unvoreingenommen begegnen, sind herzlich willkommen.

 

Jährlich werden in wöchentlichen Proben mindestens zwei komplette Konzertprogramme erarbeitet und wenigstens ein Konzert als Benefiz-Konzert (meistens für den  AIDS-Hospizdienst Tauwerk e.V.) veranstaltet.

 

Künstlerische Leitung:  Christiane Silber

 

Nächste Konzerttermine


Nächste Konzerttermine – siehe Vorschau!

 

Ab etwa vier Wochen vor dem nächsten Konzert ist eine Kartenreservierung möglich, und zwar telefonisch (Anrufbeantworter): 030-621 20 32 00

oder

per E-Mail:  karten@concentus-alius.de


Kontakt / Pressekarten: 

Dr. Michael Knoch 

030 / 824 01 08



Presse-Information zu den Sommerkonzerten 2017

Sommer-Konzerte des Orchesters „concentus alius“ am 16. und 17. Juni 2017

 

·      Wassili Sergejewitsch Kalinnikow: Symphonie Nr. 1 g-Moll

·      Nino Rota: Konzert für Fagott und Orchester

·      Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch: Festliche Ouvertüre op. 96

 

Berlin, den 4. Mai 2017 – Der concentus alius, Berlins homophilharmonisches Orchester, gibt am Freitag, den 16. Juni 2017, um 20 Uhr und Samstag, den 17. Juni 2017, ebenfalls um 20 Uhr in der Emmaus-Kirche in Berlin-Kreuzberg seine beiden Sommerkonzerte. Unter der Leitung von Christiane Silber spielt der concentus alius Werke der Komponisten Dmitri Schostakowitsch und Nino Rota, den Abschluss bildet die 1. Sinfonie des wenig bekannten Komponisten Wassili Kalinnikow.

 

Auftakt des Konzerts bildet die „Festliche Ouvertüre“ von Dmitri Dmitrijewitsch Schostakowitsch (1906–1975), eine Auftragsarbeit für die Feier am 37. Jahrestag der russischen Oktoberrevolution von 1917 aus dem Jahr 1954. Dann bringt das Orchester das 1974 bis 1977 komponierte Konzert für Fagott und Orchester von Nino Rota (1911–1979) zu Gehör. Den Fagott-Solopart übernimmt Berthold Große, erster Solofagottist am Royal Opera Orchestra in Stockholm. Höhepunkt und Abschluss des Konzerts bildet die 1895 komponierte Symphonie Nr. 1 g-Moll von Wassili Sergejewitsch Kalinnikow (1866–1901). Kalinnikows an Tschaikowski und Borodin orientierte Musik lässt in ihrer einfallsreichen und eingängigen Melodik einen durchaus eigenständigen Charakter erkennen. Seine Orchestration ist stets farbig und voll klingend. Er legte Wert auf intensive zyklische Verknüpfung der einzelnen Sätze. Seine Musik zeichnet sich durch eine ungemein positive Grundstimmung aus und wirkt geradezu optimistisch, obwohl sie entstand, während Kalinnikow schon unheilbar erkrankt war – er starb zwei Tage vor seinem 35. Geburtstag an Tuberkulose.

  

Alle wichtigen Informationen auf einen Blick

 

Freitag, 16. Juni 2017, 20 Uhr

Samstag, 17. Juni 2017, 20 Uhr

Emmaus-Kirche in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Platz 8 a (U1 Görlitzer Bahnhof)

Fagott-Solo: Berthold Große

Leitung: Christiane Silber

 

Kartenvorbestellung:

Karten: 12 € (ermäßigt 8 €) bei freier Platzwahl

·      Telefonische Vorbestellung (Anrufbeantworter): 030 / 62 10 32 00

·      Per E-Mail: karten@concentus-alius.de

·      Konzertkasse ab eine Stunde vor Konzertbeginn

Pressekarten:

Dr. Michael Knoch

030 / 824 0108

www.concentus-alius.de/kontakt

 

Über die Mitwirkenden

 

Berthold Große (*1972) nahm 1988 sein Musikstudium an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« in Weimar bei Manfred Beyer, dem damals stellvertretenden Solofagottisten der Staatskapelle Weimar auf. Von 1995 bis 1998 studierte er dann im Aufbaustudium in Weimar bei Georg Klütsch, ehemals Solofagottist der Bamberger Symphoniker und heute Professor an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln und Berlin.

Berthold Große ist unter anderem Gründungsmitglied des „Mozart-Sextetts Weimar“ und wurde 1993 als dessen Mitglied Stipendiat des Deutschen Musikrates. Er pflegt rege Kammermusikarbeit und engagiert sich sehr in der Interpretation des solistischen Fagott-Repertoires auch mehr unbekannten Schlages. Darüber hinaus hat er zahlreiche Solokonzerte mit den verschiedensten professionellen Orchestern gespielt.

Nach mehreren festen Engagements in Deutschland ist er seit 2002 rinStockholm am Royal Swedish Opera Orchestra engagiert, zunächst als stellvertretender und seit 2007 als erster Solofagottist.  Er ist gern gesehener Gast bei vielen namhaften Orchestern wie z.B. den Osloer Philharmonikern, dem Rundfunksinfonieorchester Berlin, den Göteborger Sinfonikern, dem Sinfonieorchester Norrköping oder auch dem nordschwedischen „Kammerorkester Norrbotten“, einem der wenigen Orchester Europas, die Konzerte sogar nördlich des Polarkreises spielen!

Berthold Große musiziert auf dem Instrument Nr. 8442 aus der Fagottmanufaktur von Rudolf Walter.

 

Christiane Silber lernte Dirigieren bei Prof. Jörg-Peter Weigle und Marek Janowski. Als Dirigentin arbeitete sie u. a. mit dem Filmorchester Babelsberg, den Jenaer Philharmonikern, Humboldts Philharmonischem Chor und der Deutsch-Skandinavischen Jugendphilharmonie. Als Assistentin und temporäre Vertreterin von Prof. Constantin Alex dirigierte sie sowohl Humboldts Studentische Philharmonie als auch das Symphonische Orchester der HU. Das neu gegründete Philharmonische Filmorchester Berlin leitete sie zum Jahreswechsel 2015/2016 bereits zum zweiten Mal auf seiner höchst erfolgreichen China-Tournee, der erneut eine sofortige Wiedereinladung für 2016/2017 folgte. 2014 wurde sie nach Probedirigat als neue künstlerische Leiterin der cappella academica gewählt. concentus alius dirigiert sie seit 2010.

Pressefotos siehe bitte: http://www.christiane-silber.de/gallery.html

 

concentus alius

Das Laienorchester concentus alius wurde 1999 als schwules Kammerorchester gegründet. Mittlerweile ist das Ensemble zu einem Sinfonieorchester von über 60 regelmäßig Mitwirkenden angewachsen. Heute bietet es als „Homophilharmonisches Orchester Berlin“ in erster Linie lesbisch-schwul-queeren* Musiker/inne/n die Möglichkeit gemeinsamen Musizierens. Aber auch alle anderen Instrumentalist/inn/en, die dieser Idee offen und unvoreingenommen begegnen, sind herzlich willkommen. Jährlich werden mindestens zwei neue Konzertprogramme erarbeitet und wenigstens ein Konzert als Benefizkonzert (meistens für den AIDS-Hospizdienst Tauwerk e.V.) veranstaltet.

Weitere Informationen: www.concentus-alius.de

 

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concentus alius Konzertplakat Nr. 33
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Bilder zur Veröffentlichung

Aktuelle Bilder in hoher Auflösung werden – in Kürze – hier zum Download zur Verfügung stehen.


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