Reaktionen — Kommentare — Rezensionen


Programm Nr. 33 mit Berthold Große, Fagott


Von Ulrich Wünschel:

Hallo …, ein herzlicher Gruß zur Halbzeitpause. Ihr klingt gut. Wesentlich besser als vor drei Jahren. Der Rota klang von meinem Sitzplatz aus spitze, der Schostakowitsch hatte Klarheit und Wumms. Finde ich gut. Weiter so.


Matthew schrieb:

Meine Freundin meinte, wir seien das erste Orchester, das sie seit langem gesehen hat, dem sie anmerkt, dass wir tatsächlich da sein und musizieren WOLLEN.

Wir haben Freude und Elan ausgestrahlt. :-)


Jürgen teilt von einer Besucherin aus seinem Bekanntenkreis mit:

... ich bin echt froh, dass ich da war ... diese Klangfülle ... Harfe ... imposante Musik ...

Matthias schrieb:

Das Konzert am Samstag war übrigens unglaublich! Ich war wirklich sprachlos!


Irene schrieb:

... gratuliere noch zu den konzerten! burkhard und eva (aus dem OBM) waren total begeistert und riefen mich an. toll!


Von Dieter, Querchorallen - Bass:

Lieber Michael,
Liebe Concenti Alii,
ein wenig nachträglich, aber nicht weniger begeistert ein herzliches Dankeschön für Euer Konzert!!
Und für das Bekanntmachen mit dem wunderbaren Vasily Sergeyevich Kalinnikov ... hab tatsächlich eine CD Aufnahme gefunden und kann Euer Konzert nun auch zu Hause nacherleben! :-)
Bis demnächst ... herzliche Grüße.



Programm Nr. 32 Amerika mit Alexander Wienand

Einsendungen an uns via E-Mail:

 


  

Ihr Lieben,

ach, war das wieder ein Ohrenschmaus am Wochenende. Ich genieße jedes eurer Konzerte. Bravo!

Nun eine Frage: Ich würde gern ein paar eurer Plakate in meiner Wohnung zur Deko und Erinnerung (und Werbung) aufhängen wollen. Ich finde sie auch immer sehr toll gestaltet. Deshalb: Habt ihr noch einige zur Verfügung und könnte ich diverse haben? Würde mich über eine positive Rückmeldung freuen.

Hoffentlich funktioniert eure Website bald wieder …

Viele liebe Grüße von Maja

  


 

hallo lieber michael,

spät aber hoffentlich nicht zu spät – sonst komme ich eigentlich immer früher! – komme ich nun endlich dazu, danke zu sagen für dieses wunderbare konzert, welches wir am letzten sonntag mit euch zusammen genossen haben. ihr habt euch wieder selbst übertroffen, und die musik und euer orchester waren einfach mitreißend, hut ab vor diesem klangkörper, das ging durch mark und bein, also beinhart wie ein schocker etc. – bitte unsere begeisterung einfach an das Orchester weitergeben. danke dafür und fortissimo weiterhin an euch alle und ein schönes frühlingswochende – ihr habts ja musikalisch eingeleitet. bis zum nächsten mal verbleibt – karl

Ihr Lieben,

Ihr wart einfach wunderbar!!! J

Ich bin so beseelt und beglückt nach Hause gegangen … ach, geschwebt … ;-)

Herzliche Grüße … und auf baldige, weitere, gemeinsame Konzerte und Unternehmungen

Dieter (Bass) – QuerChorallen

 


  

Lieber Michael,

und – hab ich gestern vergessen zu fragen – wird es eine CD geben?

Die würde ich sehr gern käuflich erwerben … J … es war „einfach“ ein tolles Programm

Liebe Grüße

Dieter

 


  

Ich habe Euer Konzert letzte Woche gesehen, ich fand das Konzert super und Ihr habt einen Topp-Eindruck bei mir hinterlassen.

Liebe Grüße und viel Erfolg

Jochen

 


 

Lieber Michael,

es war ein sehr schönes Konzert, mir hat es sehr gut gefallen.

Herzlichen Gruß und bis bald,

Nicolas



Programm Nr. 31 mit Daniel Röhn, Violine

 

Was für ein wunderschönes Konzert! Ich war hellauf begeistert von diesem großen, phänominalen (sic!) Orchester! Sibelius Musik war mir bisher unbekannt, doch das hat sich nun grundlegend geändert. Vielen Dank auch dem begnadeten Violinisten!

TwoTickets – Geschrieben von susa18 am So. 12. 06. 2016 um 23:56 Uhr


Programm Nr. 29 mit Haruka Kuroiwa, Klavier

 

Das Programm war recht anspruchsvoll, wurde aber gut umgesetzt. Nicht ganz so gut gefiel mir die Akustik – die Musik litt etwas darunter, dass sie schwerer und lauter, irgendwie bombastischer rüberkam, wie gesagt, das war sicher der Akustik geschuldet. Ansonsten ein recht begeisterndes Konzert mit einem sehr guten Solisten und einem frisch aufspielenden Orchester. Empfehlenswert. Der mangelnde Punkt ist nur der Akustik geschuldet...

TwoTickets – Geschrieben von Mourinho am So. 07. 06. 2015 um 13:17 Uhr


Programm Nr. 28 mit Jan Larsen, Viola, und Jens Thoben, Klarinette

 

Bei diesem anspruchsvollem Konzert waren es nicht nur die hervorragenden Leistungen aller Akteure, die es zu einem ganz besonderen Hörerlebnis machten, sondern auch die positive, familiär wirkende Atmosphäre im Publikum.

Sehr beeindruckend finde ich, dass das Laienorchester concentus alius relmäßig die Hospiz-Arbeit von »Tauwetter« (sic!) unterstützt, die dringend auf Spenden angewiesen sind.

TwoTickets – Geschrieben von Ronja am Fr. 13. 02. 2015 um 11:14 Uhr


Programm Nr. 27 Jubiläumskonzert

 

TwoTickets

Klassik-Pop in Berlin 

15 Jahre concentus alius

 

Mo. 07. 07. 2014  20:00 Uhr

THEATER UND KOMÖDIE AM KURFÜRSTENDAMM 

Das Jubiläumskonzert

Mit diesem Konzert, scheint das Ensemble die strengenz (sic!) der Klassik zu verlassen und sich mehr dem Gefälligen zuzuwenden, was auch zur aktuellen Spielstätte am Ku’Damm durchaus passt. Mit großerSpannung erwartete ich das Werk Friedrich Guldas, aber auch das erwies sich – wunderbar gespielt, als eine ziemliches Samelsurum (sic!) von Melodien und Zitaten – eben eine Provakation wie viele der Auftritte des exzentrischen Komponisten als begnadeter Pianist. Absolut irritierend empfand ich die Breitbeinige und Machohafte Haltung der Dirigentin - so etwas schätze ich auch nicht bei Männern, aber wenn sie es neben der hohen Dirigier-Qualität, zur Verdeutlicheung (sic!) der Klassik zu verlassen und sich mehr dem Gefälligen zuzuwenden, was auch zur aktuellen Spielstätte am Ihrer Position braucht... ggf. wegsehen, denn die Musik war gut! 

Geschrieben von Loewe-47 am Mi. 09. 07. 2014 um 19:26 Uhr

 

Mo. 07. 07. 2014  20:00 Uhr

THEATER UND KOMÖDIE AM KURFÜRSTENDAMM 

Das Jubiläumskonzert

Bei diesem Konzert war Einiges außergewöhnlich: Das Orchester »concentus alius« feierte seinen 15. Geburtstag an einem außergewöhnlichen Ort, K. v. Gutzeit entlockte dem Violoncello außergewöhnliche, wunderbare Töne, das Programm fand ich ebenfalls außergewöhnlich und spannend, das gesamte Orchester sehr engagiert, die Stimmung im Publikum war außergewöhnlich heiter, konzentriert und voller Begeisterung. Insgesamt: Sehr zu empfehlen, nicht nur an Geburtstagen! 

Geschrieben von Ronja am Di. 08. 07. 2014 um 21:13 Uhr


Programm Nr. 26 mit Lauma Skride

 

TwoTickets

Klassik / Romantik - Symphonik in Berlin 

concentus alius: FRÜHLINGSKONZERT

 

So. 30. 03. 2014  18:00 Uhr

EMMAUSKIRCHE 

Benefiz-Konzert für den Hospizdienst »Tauwerk«

Wieder mal ein Ü-Ticket-Volltreffer! Dass ein Laienorchester ein so hohes musikalisches Niveau erreichen kann, hatte ich nicht erwartet. Ein richtiger Genuss. Die tolle Location gab dem Event den passenden atmosphärischen Rahmen und rundete diesen gelungenen Abend ab. 

Sehr erfreulich fand ich auch, dass sowohl die Dirigenten- als auch die Solistenrolle nicht nur hochkarätig, sondern auch weiblich besetzt waren. Rundum empfehlenswert! 

Geschrieben von schnschn am Mo. 31. 03. 2014 um 11:59 Uhr


Programm Nr. 24 mit Takahiro Watanabe

 

TwoTickets

Klassik / Romantik – Gesang in Berlin Gay&Lesbian 

SOMMERKONZERT des concentus alius

 

So. 23. 06. 13  16:00 Uhr

EMMAUSKIRCHE 

Homophilharmonisches Kammerorchester Berlin

In der absolut zurecht vollbesetzten Emauskirche musizierte das Concertus Alius schwungvoll und mit excellentem Kontakt zu Publikum gar nicht so leichte Werke wie vordergründig klingen. Ganz hevorragend das wenig gespielte Oboenkonzert von Bohuslav Martinu mit dem Oboisten Takahiro Watanabe und unter dem sicheren Taktstock von Christiane Silber. 

Geschrieben von Loewe-47 am Di. 25. 06. 13 um 14:33 Uhr


TwoTickets

Klassik / Romantik – Gesang in Berlin 

BENEFIZ-KONZERT

 

Sa. 23. 02. 13  20:00 Uhr

EMMAUSKIRCHE 

Programm Nr. 23

Das Konzert hat uns hervorragend gefallen. Ein tolles Erlebnis. Da ich selbst in einen schwul-lesbischen Verband engagiert bin habe ich mich gefreut, dass dieses Konzert als Benefiz- Veranstaltung stattfand. 

Geschrieben von rudolf am So. 24. 02. 13 um 21:09 Uhr


TwoTickets

Klassik-Pop in Berlin Gay&Lesbian 

concentus alius mit „Schwarz un Schmitz“ (Programm Nr. 21)

 

So. 08. 01. 12  16:00 Uhr

EMMAUSKIRCHE 

Klassik trifft Chanson

Das wirklich beeindruckende Laienorchester concentus alius hätte ich viel lieber ohne die eigenwilligen Chansons erlebt. Oder zumindest mit etwas weniger Gesang, die instrumentalen Abschnitte waren leider zu kurz... Gern ein anderes Mal wieder ohne so massiv im Vordergrund stehende Gesangseinlagen. 

Geschrieben von BerlinSpirit am So. 15. 01. 12 um 21:29 Uhr

 

So. 08. 01. 12  16:00 Uhr

EMMAUSKIRCHE 

Klassik trifft Chanson

am 8. 1. spielte concentus alius mit Schwarz un Schmitz. das orchester war super. es ist einen laienorchester, das sich durchaus an vielen berufsorchestern messen kann. das zweierensemble war nicht so sehr mein geschmack, ich hätte gern mehr orchester, und weniger gesang gehabt. als dann meike schmitz auch noch die arie aus bizet sang ... es war für einen guten zweck

Geschrieben von minkir am Fr. 13. 01. 12 um 09:57 Uhr


Ein Besucher unseres Konzertes Nr. 20

schreibt auf TwoTickets.de am 6. Juni 2011


Konzert Nr. 16

 

concentus alius: Liebhaber und Liebhaberinnen mit Niveau

Das homophilharmonische Kammerorchester zeigte sein ganzes Können letzten Samstag beim Sommerkonzert

SIS 8. 7. – Sie seien ein Liebhaberorchester, sagen die Musiker und Musikerinnnen von concentus alius (Foto), Deutschlands einzigem schwul-lesbischen Orchester, über sich. Das Sommerkonzert am letzten Samstag in der Kreuzberger Emmaus-Kirche zeigte jedoch einen deutlich höheren Anspruch.

Das ist nicht zuletzt dem neuen Dirigenten Tobias Mehling zu verdanken, der dem Orchester neues Selbstbewusstsein vermittelt. Ausschnitte aus Beethovens Prometheus-Ballett eröffneten den Abend fulminant. Mit großer Spielfreude folgte das Orchester dem (heterosexuellen) Mann am Pult, der zur Zeit noch an der Eisler-Hochschule studiert.

 

Für Bellinis Oboen-Konzert in Es-Dur hatte concentus alius Takahiro Watanabe als Solisten gewonnen, der das Publikum mit diesem Frühwerk des großen Italieners begeisterte. Auch aus den eigenen Reihen sorgte das Orchester für eine musikalische Überraschung, diesmal mit einer Uraufführung aus der Feder von Tobias Faßhauer. „Dirge, Waltz & Jig“ für Bläserensemble, Kontrabass und Schlagzeug überzeugte mit der Idee traditionelle Rhythmen mit einem einfachen Thema zu verbinden. Moderne Musik, die nicht durch Kopflastigkeit verschreckt.

 

Während eine Operetten-Ouvertüre von Sullivan etwas blass wirkte, liefen Dirigent und Orchester bei einem Walzer aus der Suite Maskerade des armenischen Nationalkomponisten Aram Chatschaturjan zur Höchstform auf. Die Dramatik dieser Musik wurde bewegend wiedergegeben. Augenzwinkernd und mit Verve erklang als Reminiszenz an den amerikanischen Unabhängigkeitstag zum Abschluss Sousas „Stars and Stripes Forever“. Hier ließ das Homo-Ensemble die Banalisierung dieses Klassikers durch eine Reinigungsmittelwerbung im Marschtempo vergessen. | zw


Programm Nr. 14 »musica ex patria«

 

Eike Stedefeldt

Junge Welt / Kreuzberger Notizen (Nr. 240) 

20. Juni 2008

 

Selbst wer nur zwecks Musikgenuß ins Gotteshaus geht, sollte auf Begegnungen der dritten Art gefaßt sein. Und so stehe ich, als ich am 8. Juni abends die im August 1893 geweihte Emmaus-Kirche am Lausitzer Platz betrete, erstmal vor einem üppigen Kalten Buffet. Sieh an. Und wo geht's zum Konzert? Hinter der dicken Glastür rechts bewegt sich was. Hier vielleicht? – Ach Gottchen, den Typen im Talar kennst du doch! Tatsächlich, es ist Thomas Beckmann, Religionslehrer in Hellersdorf, der da todernst zelebriert, was brave Christen »Abendmahl« nennen. Wie in Zeitlupe tragen ähnlich Entrückte Silberkelche umher und bauen sie weihevoll vor ihm auf. Wie niedlich. »Homosexuelle und Kirche« in Aktion, zum Glück schalldicht isoliert. Gibt es etwas Absurderes als ein Jesuskreuz auf einer Regenbogenfahne? Sehr wohl. Mein Blick bleibt an einer Trauerschleife kleben: »Herr bleibe bei uns.« – Das könnte euch so passen.

 

Der Eingang zur achteckigen Haupthalle liegt jenseits des Buffets. „Wenn das Blaue hier der Kontrollabschnitt ist“, reiche ich dem Einlasser mein Ticket, „dann sind Sie bestimmt der Kontrollabschnittsbevollmächtigte.“ Der Ledermann im gelben Hemd nimmt den Scherz trotz Sommerhitze gelassen, reißt den Kontrollabschnitt ab und: erweist sich später als ein Cellist von »concentus alius«. – »Der andere Zusammenklang« also nennt sich das »Homophilharmonische Kammerorchester Berlin«. Ob in den Höfen an der Hasenheide, der Heiligkreuz-Kirche, im Schwulenzentrum SchwuZ, im Ballhaus Naunyn- oder Nachbarschaftshaus Urbanstraße oder auch im Kreuzberg-Museum – nirgends trat Deutschlands einziges schwul-lesbisches Orchester öfter auf als in meinem Bezirk.

 

„Urlaubserinnerungen an ein Konzert des London Gay Symphony Orchestra gaben den Anstoß zur Gründung eines entsprechenden Sinfonieorchesters in Berlin“, weiß das Programmheft zum 14. Konzert zu berichten, das unter dem Motto »musica ex patria« stattfindet. „Von dem schwulen Celloquartett ,celloConsorten‘ (damals unter dem Namen ,quattroCelli‘) ging 1999 der Impuls aus, über Annoncen interessierte schwule Musiker zu finden, egal ob Laien oder Profis. – Schon bald haben wir die Suche auf lesbische Musikerinnen ausgedehnt.“ Heute sei willkommen, wer bereit ist, unter dem Label »Homophilharmonie« mitzuspielen. Derzeit werden Klarinette, Horn, Tuba, Schlagwerk, Geige, Cello oder Kontrabaß bevorzugt. Nur vier Profis sind unter den aktuell 35 Mitgliedern; eine Zweite Violine ist Geigen- und der Harfenist Harfenlehrer, ein Oboist und der Schlagzeuger arbeiten als Berufsmusiker in anderen Klangkörpern.

 

Wahrscheinlich sähen Uneingeweihte auch ohne das rosa Etikett, daß hier etwas anders ist. Kein Frack, keine gestärkten weißen Kragen, weder Binder noch Fliegen noch festliches Gewand. Man trägt, was gefällt, jahreszeitgemäß bequem ist, die einzige Regel scheinen einfarbige Oberteile zu sein. Ebenso wenig wie optisch trennt man sich räumlich von den Zuhörern; selbst in der zweiten Reihe komme ich mir vor, als säße ich mittendrin und bekomme unvermittelt ein Gefühl für Lautstärke und Klangfarbe einzelner Instrumente. Daß die Musiker recht offen mit dem Publikum flirten, finde ich außerordentlich unterhaltsam. Sie zwinkern auch einander munter zu, so daß man grübelt: Wer mit wem? Publikumsliebling ist zweifellos die Kontrabassistin Gudrun. Klar, sie ist diejenige, die über die ganze Zeit hinweg steht und, sagen wir: mit ihrem Instrument tanzt. Das strahlt eine heitere Leichtigkeit aus. Zwischen Haydns 1793 komponierter Sinfonie Nr. 99 Es-Dur und Strawinskys Pulcinella-Suite in der Fassung von 1949 hatte sie bereits die Schuhe ausgezogen, in der Pause folgten die Strümpfe, weshalb nun Mendelsohn-Bartholdys Ouvertüre zur »Heimkehr aus der Fremde« (1829) und Coplands »Letter from Home« (1962) mit Slippern, aber barfuß dargeboten werden. Am besten kommen im Parkett aber Bartoks »Ungarische Skizzen« von 1931 an – und der vom kanadischen Dirigenten E. Scott Wilkinson erst dieses Jahr für sein Orchester arrangierte Schlager »Ich hab noch einen Koffer in Berlin« von 1951.

 

Beschwingt trete ich nach zwei Stunden wieder hinaus auf den Lausitzer Platz. Zuvor ein letzter Blick zur Glastür. Verwaist das Nebengelaß, verschwunden Kelche und Regenbogenfahne. Mensch, denke ich, da spielen Lesben und Schwule Haydns göttliche Musik und gleich nebenan vollführt die »Ökumenische Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche« ihren albernen Mummenschanz. – Ich als Vater, Sohn und Heiliger Geist wäre ja stinksauer.